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Vegan Essen auf Sardinien

Anna und ich wollten nicht länger auf den Frühling warten, und weil wir unseren Urlaub dieses Jahr sowieso etwas früher nehmen mussten, waren wir für zwei tolle Wochen zum Wandern und Sightseeing auf Sardinien.

Da wir größtenteils in Ferienwohnungen mit eigener Kochnische übernachtet haben, war die Versorgung mit veganem Essen auch kein Problem. Dank W-LAN in den meisten Unterkünften konnten wir sardische oder italienische Rezepte recherchieren und mit den lokalen Produkten vom Markt oder aus dem Dorfladen gleich ausprobieren. So versuchten wir uns u.a. an Pasta mit Zitrone und karamelisiertem Fenchel, sardischem Kartoffelsalat, Spagetti mit Artischockenherzen und gebratener Aubergine mit Kräutermarinade.

Gleich zu Beginn unserer Reise haben wir uns in Dorgali mit wunderbar aromatischen Olivenöl eingedeckt, dass wir bis zum Ende allerdings schon aufgebraucht hatten. So konnten wir eine neue, volle Flasche mit nach Hause nehmen.

Richtig gut hat uns auch das “Pane Carasau” genannte, hauchdünne und sehr knusprige, sardische Fladenbrot geschmeckt. Genau der richtige Snack zu Antipasti und einem guten sardischen Wein.

Jetzt im März war auf Sardinien noch Artischockensaison. Teilweise konnte man die frisch geernteten “Carciofi” direkt vom Feldrand kaufen. Selbst auf den autobahnähnlichen Schnellstrassen standen Händler am Seitenstreifen, die frische Orangen und Artischocken angeboten haben.

Dank des reichaltigen Angebots an diversem erntefrischem Obst und Gemüse, sowie Pasta in allen erdenklichen Variationen war die Selbstversorgung wirklich ein Klacks. Selbst in noch so kleinen Dorfläden haben wir oft sogar Sojamilch und Sojasahne bekommen. Lediglich Tofu haben wir nirgends finden können.

Bei den wenigen Unterkünften, die uns keine Kochmöglichkeit boten, gab es auch immer die Alternative irgendwo “Pizza senza formaggio” zu bestellen. Interessant war, wie vielfältig Geschmack und Aussehen einer  Gemüsepizza sein können (von fade und langweilig bis absolut köstlich war alles dabei). Passend dazu bin ich  im Nachhinein auf diesen unterhaltsamen Blogartikel bei veganbackpacker.com gestoßen.

Pizza ist allerdings nicht die einzige Option die dem veganen Reisenden auf Sardinien bleibt. Bei unserem Besuch in Cagliari fiel uns im Reiseführer direkt eine Restaurantempfehlung ins Auge – “La Terra die Mezzo, Seitengasse des Corso Vittorio Emanuele, biologisch-vegetarische Küche…”

Dazu aber an anderer Stelle mehr….

 

Ein Kommentar

  1. schöne rezepte, schöne idee! sardinien vegan… hab ich mir schwieriger, bzw. monotoner vorgestellt

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