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“Red velvet Cake”

Wir hatten Sarah und André versprochen zu ihrer Hochzeit  eine vegane Torte zu backen.

Beim Recherchieren entdeckten Philipp und ich in einem unserer englischsprachigen Kochbücher  (“the vegan table”) dieses “kalorienarme” und attraktive Gebäck. Da es dem feierlichen Anlass entsprach, wurden alle Zutaten eingekauft und das gute Stück gebacken.

Zutaten:

Für den Teig:
440 g Vollkornweizenmehl
300 Zucker
2 TL Backpulver
1 TL Salz
2 TL Kakaopulver
470 ml pflanzliche Milch, wie z.B Soja-, Reis-, Mandel-, Hazelnuß- oder Dinkelmilch
(Wir haben Sojamilch verwendet und nur ca. 435 ml wegen dem Einsatz von Rotebeetesaft)
155 ml (Canola) Pflanzenöl
3 EL (45 ml) rote Pflanzenfarbe,
wir haben stattdessen ca.  70 ml Rotebeetesaft als Färbemittel genutzt
2 EL weißer Essig
2 TL Vanille-Extrakt
Geröstete Pekanüsse (optional als Topping)

Für die Füllung/Überzug:
112 Alsan
300 g Puderzucker
1 1/2 TL Vanille-Extrakt
2 EL Sojamilch oder ander Pflanzenmilch

Und so geht´s:

  • Eine Springform fetten, laut Orginalrezept soll sie 20 cm Durchmesser haben, wir haben eine gewöhnliche mit ca. 28 cm benutzt, natürlich ist der Kuchen deswegen ein wenig platter geworden als das Orginal.
  • Danach Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und (Back)-Kakao vermengen.
  • In die Mitte ein Kuhle formen und Sojamilch, Rotebeesaft, Essig und das Vanille-Extrakt hinein geben, das Ganze zu einem Teig mixen.
  • Den Teig Teilen und in 2 Springformen oder wie wir in einer – aber nacheinander – zwei Kuchen backen.
  • 35 Minuten bei 180° (Gas Stufe 4) backen, nach der Hälfte der Zeit um 45° drehen, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Wenn sich der Teig vom Rand löst und an einem Zahnstocher kein Teig mehr kleben bleibt sind die Teige fertig.
  • 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter oder etwas ähnliches stürzen. Komplett abkühlen lassen.
  • Für die Füllung/Überzug wird die Alsan kräftig mit dem Pürierstab oder Mixer gerührt bis sie  schaumig ist, dann mit langsamer Geschwindigkeit weiter mixen und langsam den Puderzucker dazugeben. Weitere Minuten rühren, dann Vanille-Extrakt und Milch dazugeben. Das ganze noch ein auf höchster Stufe mixen bis die Creme leicht und fluffig wird. Möglicherweise kann man auch noch mehr Sojamilch dazugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Folie vor Austrocknen schützen oder direkt verwenden.
  • Jetzt wir der Kuchen zusammengesetzt. Den ersten Tortenboden mit der gerundeteten Seite nach unten auf eine Kuchenplatte (möglicherweise mit Tortenspitze) legen. Mit einem Teigschaber, Spatel oder Messer einen Teil der Fühlung auf den Tortenboden geben, dann den zweiten Tortenboden auch mit der gerundeten Seite nach unten auf die Füllung setzen und nun die ganze  Torten mit dem Rest der Creme verkleiden.
  • Wir haben das Ganze mit selbst geraspelten (Zartbitter)-Schokostücken garniert.

Die Torte war ein voller Erfolg.

PS: Das war ein ganzes Stück Arbeit, viel Sauerei in der Küche – aber es lohnt sich trotzdem diese Torte einmal zu probieren.

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